Samstag, 26. Juni 2010

Nun bin ich ja mit meinen 17 Jahren noch Teenager.
Während ich normalerweise diese Bezeichnung von mir weise, da sie unangenehme Assoziationen in mir hervorruft, gibt es durchaus Fälle in denen mir schmerzhaft bewusst wird, dass ich wohl doch zu "ihnen" gehöre.
Wie mir das so bei fast allen Bereichen des Lebens geht neige ich auch hier zu einer leicht nostalgischen, romantischen Ansicht. Das bedeutet leider dass ich mit meinem Dasein als Teenager immer Pop-Punk und speziell Blink-182 verbinden werde.Diese fröhliche ,laute und leicht rebellische Musik passt einfach perfekt.
Wer allerdings meinen "musikalischen Werdegang" kennt der wird schnell merken, dass da eigentlich kein Platz mehr für die drei sympathischen Jungens aus dem Ami-Land ist.
So beschränkt sich auch mein Genuss der Musik auch eher auf Partys und gelegentliche Fahrradfahrten auf denen ich, wenn niemand zuhört, lauthals "What's My Age Again?" singe.

Verdammt ist das lächerlich,
peace out, ich bin draußen!

niklas

Freitag, 25. Juni 2010

Der schäbige Hinterhofeingang ist nur mäßig ausgeleuchtet und du musst über mehrere Pfützen undefinierbarer Flüssigkeit steigen um zur Tür zu gelangen.
Sobald die alte Eisentür sich öffnet steigt dir sofort der typische Geruch in die Nase: ein Gemisch aus Alkohol, Schweiß und feuchtem Mauerwerk.Während du nun die schmale Stiege hinuntersteigt beginnt man die ersten Geräusche wahrzunehmen: mittellautes Stimmgemurmel vermischt sich mit dem melancholischen Gejammer eines Saxophons und man vermeint das leise Klirren von Gläsern zu hören.
Als du die Bar betrittst kneifst du die Augen zusammen um überhaupt etwas zu erkennen, denn die Luft ist schwer von Rauch und die wenigen schwachen Lampen erhellen die Szenerie nur mäßig.In der Hoffnung auf einen Platz blickst du dich suchend um und erblickt die allnächtlichen Gäste.
An einem kleinen Tisch in einer Ecke des Raumes sitezen zwei alte Männer, vertieft in ein Schachspiel, dass sie jede Nacht neu beginnen. Der Ausdruck ihrer Gesichter wechselt zwischen einem sanften Dahindämmern und einem pötzlichen Aufmerken wenn der Gegenüber nach langer Zeit endlich seinen Zug tut.Nachdem man diesem hypnotischen Schauspiel eine Weile beigewohnt hat reißt man den Blich los und richtet ihn auf die geheimnissvolle Schöne an der Bar.Natürlich ist sie hier.Wahrscheinlich sitzt sie in jeder Bar doch diese hier scheint etwas besonderes zu sein.Lasziv räkelt sie sich auf dem Barhocker und die Art wie sie ihre Beine aneinander reibt lässt dich auf mehr hoffen.Du schluckst und zwingst deinen Blick nach oben: sie trägt ein schwarzes Kostüm das tief blicken lässt. Als du schließlich ihr Gesicht erreichst lässt ihr amüsiertes Lächeln dich erröten. Anscheinend ist sie sich ihrer Wirkung bewusst. Mit gewisser Empörung musterst du sie nun genauer und musst feststellen, dass sich bei Tageslicht wohl niemand für sie interessieren würde. Zu tief die Falten die sich nur noch mühsam mit Schminke abdecken lassen, zu verbraucht und müde das Lächeln.
Erschrocken wendest du dich ab und findest endlich einen Sitzplatz.


Ich liebe B-Movies!
Wow ich mache jetzt auch Blog-Kram und so!
Mal sehen was ich so schreiben werde, im Moment tendiere ich zu kurzen Stimmungstexten.